CommunitE

Bürgerenergie-Konvent 2026

08.–09. Mai | Energiepark Hirschaid (Bamberg)

Starke Gemeinschaften, starke Regionen – für eine krisenfeste Zukunft

Der Bürgerenergie-Konvent 2026 brachte rund 260 Menschen zusammen, die die Energiewende nicht nur diskutieren, sondern aktiv gestalten wollen. Zwei Tage lang stand alles im Zeichen von Austausch, neuen Impulsen und konkreten Lösungen für eine Energiewende in Bürger*innenhand – praxisnah, vernetzt und mit klarer Wirkung.

Akteur*innen aus Bürgerenergie, Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um Erfahrungen zu teilen, Ideen weiterzudenken und gemeinsam an umsetzbaren Wegen für die Zukunft zu arbeiten. Im Zentrum stand dabei Bürgerenergie als dezentrale, erneuerbare und demokratisch geprägte Form der Energiewende, die regionale Wertschöpfung stärkt und soziale wie ökologische Verantwortung verbindet.

Mit Keynotes, Workshops, Austauschformaten und dem „Marktplatz“ bot der Konvent einen inspirierenden Raum für Wissen, Kontakte und neue Perspektiven – und zeigte, wie viel entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam anpacken.
 

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Keynotes

Die Energiewende auf TikTok: Wie Social Media gesellschaftliche Akzeptanz schafft

Den Konvent eröffnete Dr. Eva-Maria Grommes (TH Köln) mit einem Weckruf: Die Debatte über die Energiewende findet längst auf Social Media statt – doch faktenbasierte Inhalte gehen oft unter, und Bürger­energie­genossenschaften sind auf Plattformen wie TikTok kaum sichtbar. Dabei lohnt es sich, aktiv zu werden: TikTok belohnt Relevanz, nicht Reichweite. Entscheidend ist echter Dialog – Fragen beantworten, Mythen entkräften und lokale Erfolge sichtbar machen.

Im Mittelpunkt stand dabei die klare Botschaft: Menschen stellen einfache Fragen zur Energiewende – wer antwortet, prägt die Erzählung mit. Kommentarspalten, Erklärungen zu Genossenschaften und das Teilen lokaler Beispiele schaffen Vertrauen und Akzeptanz.

Für gute Beiträge nannte sie eine klare Struktur: Ziel definieren, Format wählen, in den ersten drei Sekunden Aufmerksamkeit gewinnen, Problem benennen, Lösung zeigen und zum Handeln einladen.

Ihre zentrale Aussage: „Jeder Post zählt.“ Wer auf Social Media präsent ist, erklärt, verbindet und reagiert – und bringt damit die Energiewende aktiv voran.

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Von der Netzanbindung über den Klimaschutz zur Energiesouveränität – die Leitmotive der Bürgerenergiebewegung haben sich stetig weiterentwickelt. Welche Fragen prägen heute ihre Zukunft?

Direkt im Anschluss spannte Dr. Jakob Müller (GLS Bank) einen historischen Bogen: Bürgerenergie ist keine neue Bewegung. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden über 6.000 Energiegenossenschaften, weil vielerorts niemand sonst bereit war, Stromnetze auf dem Land aufzubauen. Leitmotiv damals wie heute: Selbstermächtigung statt Ohnmacht.

Er beschrieb die Entwicklung der Bürgerenergie in drei Phasen: zunächst die Elektrifizierung, dann der Klimaschutz, heute die Energiesouveränität. Millionen Balkonkraftwerke, PV-Anlagen und Heimspeicher zeigen dabei: Aus Pionierprojekten ist ein breites gesellschaftliches Phänomen geworden.

Gleichzeitig stellte er kritische Fragen: Wer trägt künftig die Netzkosten, wenn sich immer mehr Menschen teilweise aus dem System herauslösen? Wie wird Energiearmut adressiert? Und wie bleibt die Bewegung – von der Genossenschaft bis zum einzelnen Anlagenbetreiber – langfristig zusammen?

Sein Appell: Das nächste Leitmotiv der Bürgerenergie muss das Verbindende sein – Energiesouveränität gemeinsam gestalten, nicht isoliert.

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Mit vereinten Kräften: Warum Energy Sharing die Bürgerenergie von morgen prägt!

Zum Auftakt des zweiten Konventtages stellte Laura Zöckler (Bürgerwerke) stellte auf dem Konvent ein neues Energy-Sharing-Konzept vor und gab damit einen konkreten Ausblick auf die Weiterentwicklung der Bürgerenergie.

Die Grundidee: 125 Genossenschaften mit über 65.000 Mitgliedern erzeugen gemeinsam Strom und nutzen ihn direkt selbst. Der gesetzliche Rahmen (§ 42c EnWG) ist dabei komplex – die Bürgerwerke setzen deshalb auf ein eigenes, vereinfachtes Modell: kein Smart Meter erforderlich, ein Vertrag statt zwei, keine engen geografischen Grenzen.

Strom aus Gemeinschaftsanlagen wird über einen Gemeinschaftstarif bezogen, zusätzlicher Bedarf über Reststrom gedeckt. Ergänzt wird das durch Preissicherheit, selbstbestimmte Tarife und eine transparente Plattform, die die Herkunft des Stroms sichtbar macht.

Ein Ansatz, der zeigt: Energy Sharing muss nicht auf perfekte Rahmenbedingungen warten – sondern funktioniert bereits heute in der Praxis.

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Was springt für die Regionen dabei raus? Regionalwirtschaftliche Potenziale gezielt durch Bürgerenergieprojekte ausschöpfen

Anschließend zeigte Dr. Steven Salecki (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, IÖW), dass Bürgerenergieprojekte weit mehr als Klimaschutz leisten: Sie halten Wertschöpfung in der Region. Gewerbesteuern, Beschäftigungseinkommen und Betreibergewinne bleiben vor Ort, wenn Energieanlagen lokal verankert sind.

Der Unterschied zu externen Investor*innen sei dabei entscheidend: Wer von außen kommt, sucht häufig Fläche und Rendite – und transferiert Gewinne ab. Regionale Initiativen hingegen investieren zurück in ihre Region. Geringere Renditeerwartungen bedeuten dabei keinen Nachteil, sondern einen strukturellen Vorteil durch stärkere gesellschaftliche Verankerung.

Auch Zahlen belegen diesen Effekt: Eine Studie aus der letzten Legislaturperiode beziffert den regionalen Mehrwert für 2033 auf über zwölf Milliarden Euro. Saleckis Empfehlung: Diese Zahlen aktiv nutzen – etwa im Austausch mit Bürgermeister*innen. Denn regionale Wertschöpfung durch erneuerbare Energien ist nicht nur Klimapolitik, sondern auch kommunale Wirtschaftsförderung. Gleichzeitig bleibt investiertes Geld in lokalen erneuerbaren Energien in der Region – statt in Öl-, Gas- oder Kohleimporte zu fließen.

Sein Fazit fasste er in fünf Handlungsempfehlungen zusammen: regionale Allianzen stärken, Professionalität ausbauen, innovative Finanzierung nutzen, Flächen aktiv steuern und Bürgerstrom etablieren, um konkreten Nutzen vor Ort sichtbar zu machen.

Mehr Energie Gemeinsam schaffen!

Zum Abschluss zeigte Anna Leidreiter (Vorständin, BürgerEnergie Nord eG) in ihrer Keynote, wie Bürgerenergie Menschen wirklich erreichen kann – nicht durch Fakten allein, sondern durch das Gefühl, gemeinsam etwas bewegt zu haben.

Als Gewinnerin des Michael-Sladek-Preises 2025 und Expertin für Mieterstrom und Energy Sharing zeigte sie zudem, wie Energiegenossenschaften zu starken, solidarischen Gemeinschaften beitragen können.

Als Symbol hatte sie eine verschlossene Tür mitgebracht: Viele Menschen erleben Politik als etwas, das hinter geschlossenen Türen passiert – weit weg, ohne ihre Stimme. Dieses Gefühl der Ohnmacht ist real. Bürgerenergie kann es aufbrechen – aber nur, wenn sie Selbstwirksamkeit nicht als individuelles Versprechen verkauft, sondern als kollektive Erfahrung ermöglicht.

Der Schlüssel liegt bereit. Jetzt muss die Bürgerenergie-Szene ihn auch benutzen: Menschen aktiv einladen, mitnehmen, einbinden – und nicht warten, bis sie von selbst anklopfen.

CommunitE-Projektvorstellung

CommunitE-Innovation ist das bislang größte Förderprogramm speziell für Bürgerenergiegemeinschaften: 5 Millionen Euro Laufzeit über vier Jahre, mit bis zu 30 geförderten Projekten, davon 20 direkt aus der Bürgerenergie-Praxis.

Im ersten Jahr wurden bereits zentrale Grundlagen geschaffen: Aufbau der Governance-Strukturen, Start von zwei Förderaufrufen sowie der Launch einer Projektdatenbank. Die inhaltlichen Schwerpunkte reichen von Batteriespeichern über föderierte Energiemärkte bis hin zur Stadt-Land-Vernetzung.

Ein Beispiel aus der aktuellen Förderrunde ist IGWarm: Das Projekt untersucht, wie gemein­schaftliche Wärmeversorgung heute funktionieren kann und welche Hürden bestehen. Fünf Praxispartner erproben dabei konkrete Ansätze – von nachbarschaftlich organisierten Nahwärmenetzen über dezentrale Anergienetze bis hin zu Energy-Sharing im Wärmesektor und gemein­schaftlichem Gasausstieg. Ziel ist es, Best Practices zu identifizieren und zu prüfen, ob daraus tragfähige Geschäftsmodelle für Wärmegenossenschaften entstehen können.

Kernbotschaft: Bürgerenergie ist hier nicht nur Teil der Forschung – sie definiert die Forschungsfragen aktiv mit.

Podiumsdiskussion

Wie viel wirtschaftliche Kraft steckt in der lokalen Energiewende – und wer profitiert davon? Darüber diskutierten beim Konvent Bundespolitiker:innen, Bürgermeister, Stadtwerke und der Bauernverband – und waren sich einig: Die Energiewende ist weit mehr als Klimaschutz. Sie stärkt Regionen wirtschaftlich, schafft Arbeitsplätze und füllt kommunale Kassen – wenn Bürger:innen wirklich beteiligt werden.

Eine Mitte April veröffentlichte Studie des Bundes­wirtschafts­ministeriums untermauerte das mit Zahlen: Wind- und Solarenergie schufen 2023 bereits rund 3,5 Milliarden Euro regionaler Wertschöpfung – bis 2033 könnten es 12,4 Milliarden Euro sein. „Es geht nicht nur um Strom, sondern um wirtschaftliche Effekte vor Ort – durch Gewinne, Einkommen und kommunale Steuern", sagte Moderatorin Valérie Lange (BBEn) gleich zu Beginn.

Genau das bestätigten Jonas Glüsenkamp (Zweiter Bürgermeister Bamberg), Lisa Badum (Mdb - Bündnis 90/Die Grünen), Jörg Neubauer (Bürgermeister Weißenbrunn), Florian Doktorczyk (Stadtwerke Würzburg), Dr. Lena Käsbauer (Bayerischer Bauernverband) und Marina Braun (fei Bürgerenergie eG) aus ihren jeweiligen Perspektiven: Wer Bürger:innen wirklich beteiligt, erntet nicht nur Akzeptanz – sondern macht die Energiewende zum echten Standort- und Wirtschaftsfaktor.

Workshops

Die Workshops boten Raum für praxisnahe Diskussionen, neue Impulse und konkreten Austausch rund um die Zukunft der Bürgerenergie. Gemeinsam mit Akteur*innen aus Bürgerenergie, Kommunen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wurden aktuelle Herausforderungen diskutiert und Lösungsansätze weitergedacht.

Im Fokus standen Themen wie Direktvermarktung, Sichtbarkeit, Kommune x Bürgerenergie, gemein­schaftliche Gebäudeversorgung, Batteriespeicher, Energy Sharing, Wärmeplanung, Finanzierung, politische Einflussnahme und soziale Wirkung.

Dabei wurde deutlich, wie vielfältig Bürgerenergie bereits heute umgesetzt wird – und welches Potenzial in gemein­schaftlichen Lösungen steckt.

Hier findest Du alle Informationen zu den Workshops sowie die jeweiligen Präsentationsfolien:

Zu den Workshops

Marktplatz

Der Marktplatz war die zentrale Fläche für Austausch und Vernetzung während der Bürgerenergie-Tage. Bereits beim Ankommen und in den Pausen entstand hier ein lebendiger Raum, in dem Du mit Organisationen, Genossenschaften, Projekten und weiteren Akteur*innen direkt ins Gespräch kommen konntest.

Im Mittelpunkt standen dabei konkrete Lösungen für die Praxis – von Umsetzung und Finanzierung über Kommunikation und Kooperationen bis hin zu Tools und neuen Ansätzen für die Energiewende vor Ort. So wurde der Marktplatz zu einem Ort, an dem Ideen, Erfahrungen und Menschen unmittelbar zusammenkamen.

Hier wurde sichtbar, wie vielfältig die Akteur*innen der Bürgerenergie aufgestellt sind und wie stark der direkte Austausch zur Weiterentwicklung der Energiewende beiträgt.

Eine Übersicht aller Akteur*innen und beteiligten Organisationen findest Du im folgenden Dokument:

Übersicht ansehen

Sladek-Preisverleihung

Was Bürgerenergie bewegt, zeigen Menschen, die ihr Leben dafür eingesetzt haben. Der Michael-Sladek-Preis für Bürgerenergie 2026 wurde an zwei solche Persönlichkeiten vergeben. Herzlichen Glückwunsch!

Verena Ruppert hat zentrale Strukturen der Bürgerenergiebewegung in Deutschland aufgebaut und professionalisiert. Als Mitgründerin der UrStrom Bürgerenergie, des Landesnetzwerks BürgerEnergieGenossenschaften Rheinland-Pfalz und des Bündnis Bürgerenergie prägte sie die Bewegung maßgeblich mit – mit besonderem Einsatz für Teilhabe, lokale Konzepte und die stärkere Beteiligung von Frauen. Hermann Falk von der Naturstrom Stiftung sagte über sie:
Verbindlich, verlässlich, fokussiert, mit Humor und Sachkunde – so hat Verena Ruppert über mehr als 15 Jahre die bürgernahe Energiewende vorangebracht."

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Reinhard Guthke baute die BürgerEnergie Jena eG mitgegründet und den Dachverband Bürgerenergie Thüringen auf. Jahrzehntelang hat er Energiegenossenschaften vernetzt, Kooperationen geknüpft und politische Rahmenbedingungen aktiv mitgestaltet. Katharina Habersbrunner, Vorständin des BBEn, brachte es in ihrer Laudatio auf den Punkt:
„Reinhard ist ein Pionier der Bürgerenergie. Ein Brückenbauer. Ein beharrlicher Netzwerker. Und ein Mensch, dem viele – in Jena, in Thüringen und darüber hinaus – sehr viel zu verdanken haben."

Porträtfilm ansehen

Graphic Recording

Vom Mehrparteienhaus bis zur Geothermie, von Social-Media-Strategie bis zur Demokratiefrage: Das Graphic Recording von Marie Gutmann fasst zwei intensive Konventtage auf einem einzigen Bild zusammen.

Was dabei auffällt: Die Bürgerenergiebewegung stellt sich längst Fragen, die weit über Technik und Tarife hinausgehen. Wie gewinnt man Nachwuchs? Wie wird Bürgerenergie im Mehrfamilienhaus zur Realität? Und was braucht es politisch, damit lokale Initiativen nicht im Bürokratiedschungel steckenbleiben? Mal strategisch, mal frustriert, oft hoffnungsvoll – so klang Hirschaid 2026.

Besonders deutlich wurde das Spannungsfeld zwischen lokaler Verwurzelung und dem Wunsch nach mehr Reichweite und Wirkung. Und eine Frage zog sich fast durch alles: Wer profitiert von der Energiewende – und wer sollte es? Die Bürgerenergiebewegung hat darauf ihre eigene, klare Antwort.

Mehr über Marie Gutmann

Nebenschauplätze (Karte, Ralley, Lagerfeuer, Kneipenquiz...)

Neben den inhaltlichen Sessions waren es oft gerade die ungeplanten Begegnungen und gemeinsamen Momente, die den Konvent besonders gemacht haben. Das Lagerfeuer am ersten Abend sorgte für eine gemütliche Atmosphäre und schuf Raum für Gespräche, Austausch und neue Verbindungen. Beim Kneipenquiz von Naturstrom trafen Wissen, Unterhaltung und jede Menge Lacher aufeinander.

Auch die kleinen Aktionen prägten die Stimmung des Konvents: Eine große Deutschlandkarte lud alle Teilnehmenden dazu ein, ihren Heimatort zu markieren – und machte sichtbar, wie weit vernetzt und vielfältig die Bürgerenergiebewegung inzwischen ist.

Über beide Tage hinweg brachte außerdem ein Vernetzungsspiel immer wieder neue Menschen ins Gespräch und sorgte für spontane Begegnungen abseits des Programms. Eine Führung durch das Gebäude der Eventlocation gab zudem spannende Einblicke in die Geschichte des Ortes und in einige Hintergründe zum Geschäftsinhaber der Location.

So wurde der Bürgerenergie-Konvent 2026 zu mehr als nur einer Fachtagung: zu einem Ort voller Austausch, Gemeinschaft und neuer Inspirationen.

Sponsoren und Partner

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Mitgliedern und Sponsoren, die den Konvent möglich machen.

Medienpartner

Anmeldung Konvent 2026

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