Bürgerstromhandel zwischen privaten Energieproduzenten und ihren Nachbarn könnte mit einfachen rechtlichen und energiewirtschaftlichen Maßnahmen zu einem dynamischen Markt mit großem Effekt für die Energiewende werden. Zu diesem Ergebnis kommt das „Impulspapier Bürgerstromhandel“, welches das Beratungsinstitut „Energy Brainpool“ im Auftrag des Bündnis Bürgerenergie vorgestellt hat. „Ganz im Sinne der Bestrebungen auf EU-Ebene zeigt das Impulspapier, wie die bisherigen Hürden im Stromhandel von Nachbar zu Nachbar beseitigt werden könnten“, sagt René Mono, BBEn-Vorstand.

Bisher ist der Stromhandel auf den Großhandel durch einige wenige Unternehmen ausgerichtet - zum Nachteil der ProsumentInnen, die ihren selbst erzeugten Strom in ihrer lokalen Umgebung handeln wollen, zum Nachteil der städtischen Energiewende und der optimalen Ausnutzung des Stromnetzes. Durch reduzierte, gerechte Stromnebenkosten, verringerten Verwaltungsaufwand für die BürgerInnen und die Vereinfachung der Netznutzung kann die Energiepolitik Bürgerinnen und Bürgern den Handel mit sauberem Strom ermöglichen. Mehr Markt und Freiheit für Bürgerinnen und Bürger beim Handel mit erneuerbar erzeugtem Strom würde einen kostengünstigen Zubau klimafreundlicher Kraftwerke gerade in städtischen Regionen attraktiv machen und die digitale Innovation des Sektors fördern.

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02.11.2017

Das war der Bürgerenergie-Konvent 2017!

Am 6. und 7. Oktober fand in den Räumen der GLS-Bank in Bochum der vierte Bürgerenergie-Konvent des Bündnis Bürgerenergie e.V. statt. Wir freuen uns, dass auch dieser Konvent wieder ein voller Erfolg voller Diskussionen, Austausch und Schwung für die Bürgerenergie war - vielen Dank an alle TeilnehmerInnen! Falls Sie den Konvent verpasst haben oder sich einen Vortrag, den sie gehört haben, noch einmal genauer anschauen wollen: hier finden Sie die Dokumentation des Konvents!