Hol den Bürgerenergiepolitiker

Bürgerinnen und Bürger leisten alleine oder im Zusammenschluss mit anderen Menschen in Bürgerenergiegesellschaften einen enormen Beitrag für die Energiewende und damit der Umwelt, aber auch für Wertschöpfung und Beschäftigung vor Ort. Zahlreiche gute Beispiele in unterschiedlichen Tätigkeitssfeldern existieren in Deutschland, und das sollen die Politikerinnen und Politiker insbesondere der Bundesebene durch eine Einladung vor Ort selbst sehen!

Bei unserem Projekt "Hol den Bürgerenergiepolitiker" laden die engagierten Bürgerinnen und Bürger ihre Bundestagsabgeordneten oder zur Bundestagswahl antretenden KandidatInnen aus den Wahlkreisen ein und tauschen sich mit ihnen vor Ort aus. Sie stellen die Bedeutung der Bürgerenergie und ihre Motivation ebenso wie Forderungen und Sorgen dar. Wir wollen alle diese Treffen hier auf der Seite dokumentieren und damit das bundesweite Engagement deutlich machen.

Laden Sie ihren Bundestagsabgeordeten ein und verdeutlichen, warum das bürgerschaftliche Engagement in der Energiewende einerseits so wertvoll und andererseits unumgänglich ist! Wir helfen Ihnen gerne dabei. Tauschen Sie sich vor Ort mit den BundespolitikerInnen aus und zeigen Ihnen, wie Ihr Beitrag zur Energiewende aussieht. Ob mit einem kurzen Gespräch, einer Besichtigung Ihrer Anlagen oder einer Podiumsdiskussion, der Form sind keine Grenzen gesetzt. Unterstützungsmaterialien wie eine To-Do-Liste mit wichtigen Hinweisen und Tipps bieten wir Ihnen zum Download zusammengestellt. Auch darüber hinaus sind wir Ihnen sehr gerne behilflich. Wenden Sie sich unter nebenstehenden Kontaktdaten an den zuständigen Projektmanager.

Insbesondere die KandidatInnen zur kommenden Bundestagswahl werden einem Treffen gegenüber aufgeschlossen sein. Zwar ist nicht jeder Politiker ein Energiepolitiker, aber jeder Politiker kann ein Bürgerenergiepolitiker werden.

Schicken Sie uns im Anschluss an Ihren Dialog mit den PolitikerInnen einfach eine kleine Bildauswahl von dem Treffen und nach Möglichkeit einen Kurzbericht mit den Inhalten des Gesprächs zu. Wir stellen beides in nachfolgender Galerie online.

Den Auftakt zur Reihe Hol den Bürgerenergiepolitiker machte die Heidelberger Energiegenossenschaft, die sich dem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding (SPD) kurz vor Weihnachten 2016 in der Nähe von Heidelberg traf. Wir waren dabei und haben die einladende Energiegenossenschaft begleitet.

Heidelberg

Heidelberger Energiegenossenschaft eG trifft Lothar Binding (SPD Wahlkreis Heidelberg)

Den Auftakt zum Projekt bildete das Treffen der Heidelberger Energiegenossenschaft mit dem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding (SPD) aus dem Wahlkreis Heidelberg. Die Heidelberger Energiegenossenschaft hat unter anderem sehr erfolgreich ein Mieterstrommodell im nahegelegenen Nußloch realisiert. Bei diesem Treffen am 20. Dezember kamen die Vorstände der Heidelberger Energiegenossenschaft sowie Mitglieder des Bündnis Bürgerenergie mit dem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding zusammen und sprachen über Klimaschutzziele, Dekarbonisierung, zentrale und dezentrale Energieversorgung, den Einfluss von Lobbyisten und was Bürgerenergie braucht.

Bericht zum Treffen zwischen der HEG und Lothar Binding in Heidelberg (87 KB)

Andreas Gißler, Vorstand HEG und Lothar Binding (SPD)

von links: BBEn-Mitglied Daniel Bannasch von Metropolsolar Rhein-Neckar die HEG-Vorstände Nicolai Ferchl und Andreas Gißler, Lothar Binding, SPD, seit 1998 für den Wahlkreis Heidelberg im Bundestag

Lothar Binding MdB Heidelberg

Nicolai Ferchl, Vorstand HEG

Daniel Bannasch, Metropolsolar Rhein-Neckar und Nicolai Ferchl, HEG